Sensibilisierungskampagne – #initiativeaugenblick
Behalten Sie Ihr Kind immer im Auge, wirklich immer.
Ertrinken verläuft lautlos und passiert in wenigen Sekunden. Gehen Sie niemals davon aus, dass jemand anderes beaufsichtigt.
Bleiben Sie in der Nähe, besonders bei Kindern, die nicht schwimmen können.
Das gilt auch für ruhiges Wasser: Bleiben Sie in Reichweite. Kinder brauchen Nähe, nicht nur
Sichtkontakt.
Kein Handy, kein Buch, kein "Ich bin gleich zurück".
Wasser erfordert Ihre volle Aufmerksamkeit. Nichts ist wichtiger als der Moment, in dem Sie gebraucht werden.
Schwimmhilfen ersetzen nicht die Beaufsichtigung.
Flügelärmel oder Schwimmwesten bieten Sicherheit, sind aber keine Garantie. Sie sind die
wichtigste Sicherheit.
Vor dem Schwimmen: Besprechen Sie klare Regeln mit Ihrem Kind
Was ist erlaubt und was nicht? Am Beckenrand gehen, an nicht zum Schwimmen freigegebenen Stellen springen, frei ohne Beaufsichtigung schwimmen: Alles sollte vorher geklärt werden.
Kennen Sie die gefährlichen Zonen des Beckens.
Beachten Sie:
• Wo ist das Wasser besonders tief?
• Gibt es Kanäle mit starker Wasserdurchfluss?
• Wo sind die Rettungsschwimmer?
• Wer die Gefahren kennt, kann sich besser schützen.
Lassen Sie Kinder nicht unbeaufsichtigt duschen oder umziehen.
Auch außerhalb des Beckens können gefährliche Situationen auftreten. Bleiben Sie präsent.
Im Notfall: Ruhe bewahren – aber sofort handeln.
Ein Kind ist in Gefahr? Rufen Sie um Hilfe, rennen Sie nicht weg.
Wenn möglich, bringen Sie das Kind sofort aus dem Wasser.
Informieren Sie das Badepersonal.
Leisten Sie Erste Hilfe.
Es ist sinnvoll, einen Auffrischungskurs zu absolvieren:
Besuchen Sie regelmäßig einen Erste-Hilfe-Kurs, am besten
spezialisiert auf Notfälle mit Kindern.
Sie sind ein Vorbild. Auch im Wasser.
Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie mit Vorsicht,
Ruhe und Sicherheit handeln. So lernt es am besten.